70 Jahre Verkehrsmuseum Dresden

Vor 70 Jahren, am 1. Mai 1952, wurde das Verkehrsmuseum Dresden gegründet. Seither konnten mehr als 15 Millionen Besucher in rund 300 Ausstellungen und bei unzähligen Führungen, Workshops, Vorträgen, Festen und Diskussionsrunden begrüßt werden. Aus diesem Anlass blickt das Verkehrsmuseum zurück und zeigt die Foto-Ausstellung „70 Jahre Verkehrsmuseum Dresden“ (8.11.2022 bis 8.1.2023).

Gegliedert in sieben Kapitel dokumentieren die Fotos die Entwicklung des Museums von einer Ruine zu einem der beliebtesten Museen in Sachsen, das sowohl Technikbegeisterte als auch Familien anspricht. Flankiert werden die Bilder von historischen Filmaufnahmen aus der Frühzeit des Museums. Ein Haltestellenschild von 1910 und ein Motorrad der Chemnitzer Marke Schüttoff von 1930 ergänzen die Szenerie. Während das Schild für die frühere Sammlungsgeschichte steht, symbolisiert das Motorrad die Gegenwart: Die Schüttoff hat als Leihgabe erst kürzlich den Weg ins Verkehrsmuseum gefunden.  

Mit dem „Johanneum“ hat das Verkehrsmuseum seine Heimat im Herzen der Stadt und ist dort fest im Bewusstsein der Dresdnerinnen und Dresdner verwurzelt. Schon im 16. Jahrhundert war hier ein „Fuhrpark“ untergebracht – die edlen Pferde und prachtvollen Kutschen des sächsischen Hofes.

1945 wurde das Gebäude bei alliierten Bombenangriffen schwer beschädigt. Es waren u.a. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neu gegründeten Museums, die beim Aufbau des Johanneums halfen und es so für die Nachwelt bewahrten. 1956 konnte die erste Ausstellung eröffnen. Der Wiederaufbau des Johanneums war erst sechs Jahre später abgeschlossen, 1966 der Innenausbau. 1972 waren dann die Dauerausstellungen komplett und die Gäste des Hauses erfuhren unter einem Dach Wissenswertes über die Mobilität auf der Schiene, der Straße, dem Wasser und in der Luft.
Nicht nur die Dauerausstellungen sind seither ein Besuchermagnet, sondern auch die Sonderausstellungen. Seit 1956 zeigte das Verkehrsmuseum davon mehr als 300 zu unterschiedlichen verkehrsspezifischen, historischen oder auch ausgefallenen Themen. Das Spektrum reicht von „Balaton-Schifffahrt“ (1968) über „Solarer Wasserstoff“ (1990) und die „Digedags“ (2016) bis hin zur aktuellen Ausstellung „Generation Simson. Mit 50 Kubik‘ auf der Überholspur“ (bis 8.1.2023) und der kommenden Ausstellung „MOVE! Verkehr macht Stadt“ (31.3. bis 5.11.2023).

Das Verkehrsmuseum ist außerdem als Lern- und Bildungsort etabliert, an dem seit Jahrzehnten Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler und Erwachsene mit Hilfe von Führungen und Workshops Wissen über die Verkehrs-, Technik- und Kulturgeschichte vermittelt bekommen. Dies geschieht darüber hinaus außerhalb der Mauern des Museums bei Veranstaltungen wie dem Dresdner Dampfloktreffen, der Museumsnacht, bei Fahrzeugtreffen oder der Europäischen Mobilitätswoche.

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