Sommerferien mal anders?! Mein Ferienjob im Museum.

Praktikantin Saskia

Praktikantin Saskia

Im Rahmen meines Schulpraktikums hatte ich im Mai 2023 die Möglichkeit, im Verkehrsmuseum Dresden meine Arbeit verrichten zu dürfen. Als begeisterte Anhängerin von Geschichte und Verkehrswesen war ich besonders erfreut über diese Möglichkeit, tiefer in die Welt der Mobilität einzutauchen.

Das Verkehrsmuseum Dresden von außen mit einem Baum ohne Laub im Vordergrund

Das Verkehrsmuseum Dresden ist kein Ort, der in der Zeit stehen geblieben ist. Es entwickelt sich kontinuierlich weiter und ist immer auf der Suche nach neuen Ansätzen und Ideen, um seine Besucher:innen zu begeistern. Diese Dynamik und der Mut zur Innovation haben mich beeindruckt und motiviert, meinen Beitrag zu leisten und von dieser Lern- und Forschungsatmosphäre zu profitieren - ein lebendiger Ort des Wissens.

Zu Beginn lernte ich das Museum besser kennen, indem ich Führung durch das Museum begleitete. Durch die Führungen erlangte ich tiefe Einblicke in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der verschiedenen Verkehrsmittel und deren Funktionen.

Eine Praktikantin vor einem Plakat mit einem Buddah vom "Indian Museum in South Kensington"
In der Museumsdatenbank sind alle Exponate verfasst. Auch dort durfte ich Standorte aktualisieren und Daten prüfen. Mein Lieblingsplakat in der Plakatausstellung im Mitarbeiterbereich ist aus dem "Indian Museum in South Kensington".

Während meines zweiwöchigen Praktikums hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Aufgaben zu übernehmen. Eine meiner Tätigkeiten bestand darin, in der Sammlungsdatenbank des Museums zu arbeiten. So inventarisierte ich z.B. Autokennzeichen oder beschäftigte mich mit verschiedenen historischen Dokumenten wie Plakaten. Bei diesen konnte ich Informationen zu den Exponaten erfassen und aktualisieren. Die Arbeit war anspruchsvoll aber äußerst lohnend, da ich dazu beitrug, die umfangreiche Sammlung des Museums zu dokumentieren und für nachkommende Generationen Wissen darüber zu sichern.

Der Große Hecht ist ein beiger Straßenbahn-Triebwagentyp der im Dresdner Straßenbahnnetz als Linie 11 eingesetzt wurde.
Der Große Hecht ist ein Straßenbahn-Triebwagentyp der im Dresdner Straßenbahnnetz als Linie 11 von 1931 - 1974 eingesetzt wurde.

Ein weiteres spannendes Erlebnis war der Ausflug in das Eisenbahndepot. Hier werden Exponate aufbewahrt, die aus Platzgründen nicht in den Ausstellungen gezeigt werden können. Dies war eine einzigartige Gelegenheit, seltene Exponate aus nächster Nähe zu betrachten. Besonders die Straßenbahn „Hecht“ aus Dresden blieb mir in Erinnerung.

Zudem habe ich täglich die Legostation in der aktuellen Sonderausstellung „MOVE. Verkehr macht Stadt“ aufgeräumt und sortiert um Platz für neue kreative Erzeugnisse zu schaffen. Selbst war ich aber auch kreativ und habe Verschiedenes aus recycelbaren Überresten gebaut für die Aktion Stadtbaumeister – diese fand in der Museumsnacht im Juli statt. Diese Bauwerke sollten als Inspirationen für die Besucher:innen dienen.

Eine Jugendliche baut Gebäude am Legotisch in der Sonderausstellung MOVE
Ich konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen und meine Wunschgebäude für die Stadt am Legotisch in der Sonderausstellung “MOVE! Verkehr macht Stadt” bauen.
Aus Pappkisten gebaute Burg und aus Papprollen gestaltetet Königspaar
Burg mit König und Königin
Eine Praktikantin an ihrem Arbeitsplatz im Büro
Größtenteils habe ich Recherchearbeiten an meinem eigenen Arbeitsplatz gemacht.

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich anschließend einen Sommerferienjob im Verkehrsmuseum verrichten durfte. Meine Aushilfe dauerte vier Wochen und die Arbeitszeiten waren sehr angenehm zu verrichten. Grundsätzlich sind meine Tätigkeiten transparent zu denen in meinem Praktikum gewesen. Aber da ich über mehr Zeit verfügte mich in die Materie einzuarbeiten, hatte ich die großartigen Möglichkeiten etwas komplexere Aufgabenstellungen zu betrachten. Dazu gehörten zum Beispiel auch Recherchen rundum spannende Persönlichkeiten für die kommende Sonderausstellung „Piraten“ oder Beiträge wie diesen hier für die Internetseite zu verfassen.

Schon bei meinem ersten Tag wurde ich wieder einmal herzlich von meinen Kolleg:innen empfangen. Es spielte keine Rolle, ob ich noch neue Praktikantin war oder bereits länger im Museum arbeitete - meine Meinung und Ideen wurden gleichermaßen gehört und geschätzt. Das hat mich sehr ermutigt und mir das Gefühl gegeben, dass meine Stimme hier gleichwertig ist und dass meine Beiträge geschätzt werden. Das positive Arbeitsumfeld im Verkehrsmuseum hat mir gezeigt, dass Arbeit nicht nur eine Pflicht, sondern eine Möglichkeit ist, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.

Insgesamt kann ich sagen, dass meine Ferienarbeit hier eine unvergessliche Zeit war. Die großartige Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen haben mich motiviert jeden Tag mit Freude zur Arbeit zu kommen. Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die ich sammeln durfte, und bin mir sicher, dass die gewonnenen Erkenntnisse mich auch in meiner weiteren beruflichen Laufbahn einmal begleiten werden.

Autor:in

Praktikantin Saskia

Praktikantin Saskia

Mein Name ist Saskia und ich gehe in die 10. Klasse im Gymnasium. Bereits im Mai 2023 habe ich mein zweiwöchiges Pflichtpraktikum im Verkehrsmuseum absolviert. Die Aufgaben waren so abwechslungsreich und spannend, dass ich mich gleich in den Sommerferien 2023 für weitere vier Wochen Ferienarbeit entschieden habe.  

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