Dresden-Bagdad und zurück

Heinrich August Meißner-Pascha und die Schienen durch den Orient

Mit dem Bau der Bahnen wollte der Sultan des Osmanischen Reiches das riesige Land wirtschaftlich erschließen, aber auch Truppen schnell in die entlegenen Teile West- und Südarabiens befördern können, wo häufig Aufstände seine Herrschaft bedrohten. Unter der Anleitung Meißners gelang es, die Trassen über hunderte von Kilometern durch Wüsten und Gebirge, über Schluchten und Flüsse zu legen. Der Bau der Bahnen war auch ein Politikum, da auch das Deutsche Reich an der Seite des Sultans sowie England und Russland auf der anderen Seite ganz eigene Interessen in der Region verfolgten.

Zu Meißners Beerdigung in Istanbul gaben ihm neben der deutschen Kolonie auch hohe türkische Würdenträger das Geleit.
Trotz der ingenieurtechnischen Meisterleistungen ist Heinrich August Meißner in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung im Verkehrsmuseum Dresden holt ihn nun anhand eindrücklicher Exponate und z.T. noch nie veröffentlichter Fotografien aus dem Dunkel der Geschichte.

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